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Nach dem 2. Weltkrieg gab es in Deutschland fast keine Juden mehr und auch keine Synagogen, da die Juden verfolgt und ermordet und die Synagogen zerstört wurden. Nach Kriegsende fanden Menschen jüdischen Glaubens von Russland den Weg nach Deutschland. In ganz Unterfranken gibt es heute wieder jüdische Gemeinden. Besonders
interessant war, dass wir im Museum eine Tora gesehen haben. Eine Tora wird auf
eine dünne Tierhaut geschrieben (Pergament), aber man darf nur Häute von
Tieren benutzen, die auch gegessen werden dürfen. Die Tora ist für die Juden
sehr wertvoll und darf nicht beschädigt werden. Insgesamt braucht ein Mensch
ein Jahr lang zum Schreiben einer Tora. Jedes Kind,
das von einer jüdischen Mutter geboren wird, ist Jude. Die Jungen werden mit 13
Jahren, die Mädchen mit 12 Jahren in die jüdische Gemeinschaft aufgenommen.
Dieses Fest heißt „Bar Mizwa“ bzw. „Bat Mizwa“. Der Feiertag
der Juden ist der Schabbat. Er beginnt am Freitag bei Sonnenuntergang. Es gibt einen Gemeindevorsteher und den Rabbiner. Juden glauben an den einen Gott. Mitten in der Synagoge ist ein Podest, die Bima. Von hier aus wird die Tora vorgelesen. Männliche Besucher müssen in der Synagoge aus Ehrerbietung eine Kippa tragen. Frauen und Männer
sitzen in der Synagoge getrennt. Die Sitzreihen sind nach Jerusalem
ausgerichtet, da dies eine heilige Stadt für die Juden ist. In der Synagoge
gibt es verschiedene Leuchter, den Chanukka-Leuchter und die Menora. Beim Besuch im „Shalom Europa“ konnten wir viel Interessantes über den jüdischen Glauben erfahren. Es hat uns dort sehr gut gefallen. Kira Sunbat und Helena Junghof 4b |
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