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Szenen aus einem Unterrichtsgang der Klasse 4b
Festung Marienberg
26. Januar 2011
Die Klasse 4a wurde am 2. Februar 2011 von Frau Carbone-Gross geführt.
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Im Heimat- und Sachunterricht war unser Thema das Mittelalter mit der Festung Marienberg. Emil hatte uns ein Modell einer mittelalterlichen Burg mitgebracht. Einige Kinder hatten ihm beim Aufbau geholfen.

Nun unternahmen wir mit unserer Lehrerin einen Unterrichtsgang zur Festung Marienberg, um so eine alte Burg mal mit eigenen Augen zu sehen.
(Ben)

Die Klasse 4a wurde am 2. Februar 2011 von Frau Carbone-Gross geführt.

Vor der Gedenktafel des Dichters Max-Dauthendey trafen wir uns mit Frau Försch, unserer Burgführerin. 

 

Nachdem wir uns begrüßt hatten, gingen wir auf die "Alte Mainbrücke" zu. Sankt Kilian gefiel mir am besten, nicht nur wegen "Kiliani" er gefiel mir einfach besonders gut. Doch plötzlich zeigte ein Schüler auf den Pippin, der hatte eine Bierflasche in der Hand! Sofort kicherten alle. Ich kicherte natürlich nicht, ich lachte mich schlapp! Aber nur ganz leise, ich musste ja auch noch zuhören, damit ich reif für die Probe im Heimat- und Sachunterricht bin.
(Marcel)

Wir fanden es zwar witzig, dass Pippin eine Bierflasche in der Hand hatte, waren aber auch gleichzeitig entsetzt, dass durch die Gedankenlosigkeit anderer Leute immer wieder alte Skulpturen beschädigt werden.
(Jasmina)

Von der Brücke aus konnten wir auch schon unser Ziel hoch thronend über der Stadt erblicken, die Burg!

Nun hieß es: Aufstieg!
(Ben)

Unterwegs erzählte uns Frau Försch die tragische Geschichte vom Bischofsmord.

Die drei Zobelsäulen erinnern an die Tragödie des Fürstbischofs
 Melchior Zobel von Giebelstadt. An der ersten Säule wurde er durch einen Schuss schwer verwundet, in der Nähe der zweiten Säule fiel er blutend vom Pferd und wurde schließlich von seinen Dienern betreut. Leider verstarb er dann dort, wo wir heute noch den dritten Gedenkstein finden.

Das Denkmal an den Bauernkrieg machte uns sehr nachdenklich.


Wir lasen die Gedenktafel,
bevor wir uns auf den Weg durch das Neutor hindurch 
und zurück in die Geschichte der Burg begaben.

An den verschiedenen Toren staunten wir über die zahlreichen raffinierten Schutz- und Sicherheitsvorrichtungen.

Mein eines Ohr hörte meinen Gedanken zu, weil ich so begeistert war von den vielen Fallen und das andere Ohr lauschte weiter, wie Frau Försch erzählte.
(Marcel)

"Puuh!" Nach nochmaligem Anstieg waren wir dann endlich im Hauptteil der Burg, wo der Bergfried, der "Tiefe Brunnen" und die Marienkapelle stehen.



Im Bergfried mit dem Kerker lachten wir über die Geschichte von dem armen Gefangenen, der hier im Angstloch einmal steckengeblieben war, weil er zu dick war.
(Ben)

Endlich rief Frau Försch: "Wollen wir jetzt zum Brunnen gehen?"
"Ja!!!", schrieen  wir begeistert. Den Brunnen kannte ich schon, trotzdem war er hammermäßig! Schaut mal hinein: 105 Meter tief. Meine Münze brauchte ganze elf Sekunden, bis sie endlich unten ankam.
(Marcel)

Schließlich machten wir eine Pause im Vorraum der Marienkirche, dem ältesten Gebäude der Festung. Ich glaube, hier schauderte es allen ein wenig, als wir erfuhren, was unter dem Steinboden begraben liegt. Die Geschichte der eigenartigen Sitten und Gebräuche bei der Bestattung der Fürstbischöfe hatte mir wahrlich den Appetit verdorben. Ich war froh, als wir die Kirche verließen.

Nach dieser spannenden Erkundungstour liefen wir bzw. stolperten wir die Stufen hinunter.
(Evgeni)

Das war ein schöner Tag mit Frau Försch und der Festung!
(Ben)

"Ganz vielen herzlichen Dank 
an Frau Försch!",

sagt die 4b mit Frau Tobisch.

"Ganz vielen herzlichen Dank an Frau Carbone-Gross!",
sagt die 4a mit Herrn Gundermann.

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Hier noch ein weiterführender Link:
Wikipedia-Festung
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