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Vor
der Gedenktafel des Dichters Max-Dauthendey trafen wir uns mit Frau
Försch, unserer Burgführerin.

Nachdem
wir uns begrüßt hatten, gingen wir auf die "Alte
Mainbrücke" zu. Sankt Kilian gefiel mir am besten, nicht nur wegen
"Kiliani" er gefiel mir einfach besonders gut. Doch plötzlich
zeigte ein Schüler auf den Pippin, der hatte eine Bierflasche in der
Hand! Sofort kicherten alle. Ich kicherte natürlich nicht, ich lachte
mich schlapp! Aber nur ganz leise, ich musste ja auch noch zuhören,
damit ich reif für die Probe im Heimat- und Sachunterricht bin.
(Marcel)
Wir
fanden es zwar witzig, dass Pippin eine Bierflasche in der Hand hatte,
waren aber auch gleichzeitig entsetzt, dass durch die Gedankenlosigkeit
anderer Leute immer wieder alte Skulpturen beschädigt werden.
(Jasmina)

Von
der Brücke aus konnten wir auch schon unser Ziel hoch thronend über
der Stadt erblicken, die Burg!

Nun hieß es:
Aufstieg!
(Ben)
Unterwegs
erzählte uns Frau Försch die tragische Geschichte vom Bischofsmord.
Die
drei Zobelsäulen erinnern an die Tragödie des Fürstbischofs
Melchior
Zobel von Giebelstadt. An der ersten Säule wurde er durch einen Schuss
schwer verwundet, in der Nähe der zweiten Säule fiel er blutend vom
Pferd und wurde schließlich von seinen Dienern betreut. Leider verstarb
er dann dort, wo wir heute noch den dritten Gedenkstein finden.

Das
Denkmal an den Bauernkrieg machte uns sehr nachdenklich.

Wir lasen die Gedenktafel,
bevor wir uns auf den Weg durch das Neutor hindurch
und zurück in die Geschichte der Burg begaben.
An
den verschiedenen Toren staunten wir über die zahlreichen raffinierten
Schutz- und Sicherheitsvorrichtungen.

Mein
eines Ohr hörte meinen Gedanken zu, weil ich so begeistert war von den
vielen Fallen und das andere Ohr lauschte weiter, wie Frau Försch
erzählte.
(Marcel)
"Puuh!"
Nach nochmaligem Anstieg waren wir dann endlich im Hauptteil der Burg,
wo der Bergfried, der "Tiefe Brunnen" und die Marienkapelle
stehen.

Im Bergfried mit dem
Kerker lachten wir über die Geschichte von dem armen Gefangenen, der
hier im Angstloch einmal steckengeblieben war, weil er zu dick war.
(Ben)

Endlich
rief Frau Försch: "Wollen wir jetzt zum Brunnen gehen?"
"Ja!!!", schrieen wir begeistert. Den Brunnen kannte ich
schon, trotzdem war er hammermäßig! Schaut mal hinein: 105 Meter tief.
Meine Münze brauchte ganze elf Sekunden, bis sie endlich unten ankam.
(Marcel)
Schließlich
machten wir eine Pause im Vorraum der Marienkirche, dem ältesten Gebäude der Festung.
Ich glaube, hier schauderte es allen ein wenig, als wir erfuhren, was
unter dem Steinboden begraben liegt. Die Geschichte der eigenartigen Sitten und Gebräuche bei der
Bestattung der Fürstbischöfe hatte mir wahrlich den Appetit verdorben.
Ich war froh, als wir die Kirche verließen.
Nach
dieser spannenden Erkundungstour liefen wir bzw. stolperten wir die
Stufen hinunter.
(Evgeni)
Das
war ein schöner Tag mit Frau Försch und der Festung!
(Ben)
"Ganz
vielen
herzlichen Dank
an Frau Försch!",
sagt die 4b mit Frau Tobisch.
"Ganz
vielen
herzlichen Dank an Frau Carbone-Gross!",
sagt die 4a mit Herrn Gundermann.
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