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Szenen aus einem Unterrichtsgang der Klasse 4b
Festung Marienberg
23. Mai 2007

Pünktlich um 9.30 Uhr trafen wir unseren ganz privaten Gästeführer Herrn Pecher-Fries am Vierröhrenbrunnen. Von dort aus folgten wir ihm voller Vorfreude auf die Alte Mainbrücke, wo wir unter der Statue von St. Kilian viel über die Furt und die Fortbewegung durchs Wasser erfuhren.

Wie eine Krake sitzt die Festung auf ihrem Marienberg.

Die drei Zobelsäulen erinnern an die Tragödie des Fürstbischofs
 Melchior Zobel von Giebelstadt. An der ersten Säule wurde er durch einen Schuss schwer verwundet, in der Nähe der zweiten Säule fiel er blutend vom Pferd und wurde schließlich von seinen Dienern betreut. Leider verstarb er dann dort, wo wir heute noch den dritten Gedenkstein finden.

Unter der Linde auf der Tell-Steige 
erklärte uns Herr Pecher-Fries die zweite Zobelsäule.

Am Denkmal an den Bauernkrieg stellten wir uns zu einem Gruppenbild auf,
bevor wir uns auf den Weg durch das Neutor hindurch 
und weiter in die Geschichte der Burg zurück begaben.

An den verschiedenen Toren staunten wir über die zahlreichen raffinierten Schutz- und Sicherheitsvorrichtungen.

Das sprechende Wappen erzählt seine eigene Geschichte.

Durch das Anbringen einer Petarde (Sprengladung) konnte die Festung durch die Schweden im Jahre 1631 zum ersten und einzigen Male in ihrer Geschichte eingenommen werden.

Im Burghof schauten wir an den verschiedenen Türmen hoch und in den 103m tiefen Brunnen hinein. Den früher türlosen Bergfried mit dem engen Angstloch oben im Gewölbe verließen wir gerne wieder.

Vor der Marienkirche, dem ältesten Gebäude der Festung gruselten wir uns ziemlich heftig und schauderten trotz Hitze, als uns unser Festungsführer einen Text über die Sitten und Gebräuche bei der Bestattung der Bischöfe vorlas.

Müde, kaputt und schlaff bewegten wir uns langsam aber zielstrebig in Richtung Schule zurück.

Auf dem Sebastian-Kneipp-Steg hatten wir jedoch noch soviel Schwung und Kraft, dass wir die Brücke zum Beben bringen konnten.

Ein hochinteressanter Schultag lag hinter uns.

Vielen herzlichen Dank an Herrn Pecher-Fries ...
der uns viel beigebracht hat und in uns große Lust geweckt hat, 
weiterhin in der Vergangenheit zu forschen ...

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Hier noch ein weiterführender Link:
Wikipedia-Festung
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